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Was zu sagen, wenn ein Schüler einen Fehler macht

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Fehler sind nicht nur beim Lernen unvermeidlich – sie sind unerlässlich. Als Pädagogen kann die Art und Weise, wie wir reagieren, wenn ein Schüler einen Fehler macht, ihr Selbstvertrauen, ihre Motivation und ihre allgemeine Lernreise beeinflussen.

Die Rolle von Fehlern beim Lernen

Fehler bieten eine wertvolle Gelegenheit zum Nachdenken, Überdenken und Wachsen. Viele Studenten befürchten jedoch, sie aufgrund früherer negativer Erfahrungen zu machen. Es ist wichtig, ein psychologisch sicheres Klassenzimmer zu schaffen, in dem Fehler als Lernwerkzeuge willkommen sind.

Häufige Reaktionen und ihre Wirkung

Leider können Reaktionen wie Sarkasmus, stumpfe Kritik oder abweisende Kommentare die Bereitschaft eines Schülers, es erneut zu versuchen, abschalten. Einfach “falsch!” Ohne Kontext oder Ermutigung kann die Teilnahme und das Eingehen von Risiken entmutigen.

Unterstützende Alternativen zu “Das ist falsch”

Hier sind einige Möglichkeiten, Fehler positiv umzuleiten:

  • “Interessanter Ansatz! Werfen wir einen weiteren Blick zusammen.”
  • “Du bist auf dem richtigen Weg. Hier ist ein Teil, den wir anpassen können.”
  • “Tolle Gelegenheit, etwas Neues zu lernen!”

Versuchen Sie, Leitfragen wie:

  • “Welche Logik verwenden Sie hier?”
  • “Warum ist dieses Ergebnis Ihrer Meinung nach aufgetaucht?”

Erstellen eines konstruktiven Dialogs

Vertrauen aufbauen durch Dialog ist der Schlüssel. Verwenden Sie offene Fragen, hören Sie aktiv zu und vermeiden Sie es, Schüler als nachlässig oder faul zu bezeichnen. Diese kleinen Anpassungen können einen großen Einfluss haben.

Unterstützungsstrategien nach dem Fehler

  • Verwenden Sie Humor sensibel, um den Moment aufzuhellen.
  • Heben Sie Anstrengung und Fortschritt hervor, nicht nur die Richtigkeit.
  • Etablieren Sie eine “fehlerfreundliche” Kultur im Klassenzimmer.

Beispiele aus der Praxis im Unterricht

Hier sind einige verbesserte Möglichkeiten, um auf häufige Fehler von Schülern zu reagieren. Beachten Sie den Kontrast zwischen entmutigender und unterstützender Sprache:

Szenario 1

vorher: “Nein, das ist nicht richtig. Hast du nicht studiert?”

After:“Das ist ein guter Versuch! Schauen wir uns diesen Teil noch einmal an und sehen, wie wir ihn verbessern können.”


Szenario 2

vorher: “Sie haben das Thema eindeutig nicht verstanden.”

After: “Dies ist ein hartes Konzept. Lassen Sie es uns zusammen aufschlüsseln und es herausfinden.”


Szenario 3

Vorher:“Wieder falsch! Sie achten nicht darauf.”

After:“Sie sind fast da – ich kann Ihre Gedanken sehen. Mal sehen, wie wir es optimieren können, um die richtige Antwort zu erhalten.”


Szenario 4

vorher: “Das ergibt überhaupt keinen Sinn.”

After: “Interessante Perspektive. Lassen Sie uns über Ihre Argumentation sprechen und sehen, wohin es uns führt.”

Schlussfolgerung

Jeder Fehler ist eine Tür zum tieferen Verständnis. Die Sprache, die wir als Pädagogen verwenden, hilft dabei, die Wahrnehmung von Herausforderungen zu gestalten. Die Wahl von Empathie und Ermutigung kultiviert belastbare, neugierige Lernende.

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Welche Sätze haben für Sie gut funktioniert, wenn Sie Schüler durch Fehler führen? Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren oder verbinde dich mit uns für mehr Bildungsstrategien.